Delegation for Humanity

Fr. 13. Februar 2026

Vom 1. bis 3. Februar 2026 besuchte ich als Teil der Delegation for Humanity die DAANES (Democratic Autonomous Administration of North and East Syria) im Nordosten Syriens.

Wir kamen in eine Region im Ausnahmezustand. Und in eine Gesellschaft, die trotz formellem Waffenstillstand nicht zur Ruhe kommt.

Ein Waffenstillstand ohne Vertrauen

Am Freitag, den 30. Januar vereinbarten die Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) und die syrische Übergangsregierung unter al-Scharaa einen sofortigen Waffenstillstand. Das Abkommen mit der syrischen Übergangsregierung, das die Eingliederung der politischen und militärischen Strukturen Nord- und Ostsyriens in den syrischen Zentralstaat beschließt, wurde unterschrieben, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. „Wir wollten dieses Abkommen nicht“, sagte uns eine Vertreterin der autonomen Verwaltung in Cizîrê. „Aber wir mussten es für unser Volk akzeptieren, damit das Blutbad endet.“ Vertrauen in die Übergangsregierung aber gibt es keines. Weder in der politischen Führung noch in der Bevölkerung spürt man Sicherheit. Zu oft wurden Abkommen gebrochen, zu oft war die internationale Gemeinschaft bereit, Kompromisse auf dem Rücken der Menschen hier zu schließen.

„Unsere Zukunft ist verbunden mit Syrien und dem Mittleren Osten“, erklärt uns die Vertreterin des Kantons Cizîrê. „Wir hoffen auf Frieden. Aber wir sind bereit, unsere Freiheit zu verteidigen.“ Umso dringlicher sind internationale Sicherheitsgarantien. Ohne sie bleibt dieser Waffenstillstand ein Kartenhaus im Sturm.

Generalmobilmachung – wenn eine Gesellschaft Verantwortung übernimmt

Rojava hat die Generalmobilmachung ausgerufen. Das klingt militärisch, meint aber weit mehr. Es bedeutet: Menschen aus nahezu jedem Haushalt beteiligen sich nach ihren Möglichkeiten. Zivilist:innen sichern nachts ihre Nachbarschaften. In Qamişlo stehen jede Nacht zehn Freiwillige an jedem Checkpoint innerhalb der Stadt. 17 Notfallkommissionen koordinieren Schutz, Versorgung und Unterstützung für Zehntausende Vertriebene.

„Alle Menschen verteidigen ihre Städte und Rojava“, sagt uns Rojhat Efrîn, der Leiter des Grenzübergangs Sêmalka. Vertreterinnen von Kongra Star, der kurdischen Frauenbewegung Rojavas, formulieren es noch klarer: „Angesichts eines drohenden Genozids müssen wir alle Energie auf die Selbstverteidigung richten.“ Diese Energie und die Entschlossenheit sind in den offiziellen Treffen, die unsere Delegation mit Verwaltungs- und zivilgesellschaftlichen Strukturen abhalten, aber auch in den Straßen spürbar.

170.000 Vertriebene – und keine Garantien

In Qamişlo leben derzeit rund 170.000 Binnenvertriebene. Es sind Familien aus Efrîn, Raqqa und Tabqa. Viele wurden mehrfach vertrieben. In Schulen, Moscheen und Akademien schlafen sie auf engstem Raum. „Den Menschen hier fehlt es an allem“, sagte uns eine Vertreterin des Rats der Vertriebenen aus Efrîn und Şehba, die sich um die Versorgung der Geflüchteten kümmert. „Und sie brauchen Garantien.“ Damit sie zurückkehren können, muss ihnen glaubhaft ihre Sicherheit und Unversehrtheit garantiert werden.

Zwar hält Das Abkommen ein Rückkehrrecht für Vertriebene fest, aber in der Realität verhindern bewaffnete Gruppen die Heimkehr. Zudem wurden Häuser enteignet und neu besetzt. Cemal Reşîd, vom Vertriebenenrat berichtet: „Um zurückzukehren sollen die Familien 3.000 Dollar zahlen, um in ihr eigenes Eigentum zurückzukehren – in Häuser, aus denen sie gewaltsam vertrieben wurden.“

Einige der aus Aleppo Vertriebenen flohen nach Efrîn. Doch auch dort hat sich die Türkei nicht zurückgezogen. Die zuständige Kommission für Binnenvertriebene berichtet von anhaltenden Übergriffen wie Vergewaltigungen, Morden, systematischen Schikanen.

Und über allem schwebt die Sorge um die Menschen: „Wir vermissen rund 3.000 Personen und wir wissen weder was mit ihnen passiert ist, noch wo sie sind“, ergänzt Frau Nesrin, vom Vertriebenenrat.

 

 Rat der Vertriebenen aus Efrîn und Şehba

Rat der Vertriebenen aus Efrîn und Şehba

Kongra Star: „Unsere Stimmen hier erreichen niemanden – ihr müsst sie in die Welt tragen“

Rojava ist ein feministisches Projekt, ein demokratisches Experiment und ein Versprechen.

„Wir kämpfen nicht nur für Frauenrechte“, sagte uns eine Vertreterin von Kongra Star. „Wir kämpfen für Sprache, für politische Rechte, für Minderheiten.“ Das Ko-Vorsitzenden System, die YPJ, die Frauendörfer, die Gesetze des Gesellschaftsvertrags. All das steht nun unter Druck.

Die Integration in ein neues Syrien ist politisch vereinbart, aber damit Frauenrechte in der syrischen Verfassung verankert werden können, braucht es einen politischen Kampf. „Wir kämpfen gegen eine Ideologie, die uns nicht als Menschen sieht. Wie soll sie uns dann als Frauen sehen können?“, erklärt eine Vertreterin von Kongra Star.

An die Frauen in der Diaspora gerichtet lautet ihre Botschaft: „Der Kapitalismus erschwert unser Leben und unseren Kampf hier. Bitte macht euch nicht zu Verbündeten dieses Systems. Unsere Stimmen hier erreichen niemanden – ihr müsst sie in die Welt tragen.“

Der Kampf um Rojava ist kein rein militärischer und er wird über die Grenzen Syriens hinaus geführt. Desinformationskampagnen in den sozialen Medien oder die Übernahme dschihadistischer Narrative in den westlichen Leitmedien kreieren ein Bild, dem wir Frauen und genderqueeren Menschen entschieden widersprechen müssen, indem wir die Stimmen unserer Schwestern in Rojava hörbar machen.

Kultur im Widerstand, die Filmkommune in Quamislo

Kultur im Widerstand

Auch die Kulturschaffenden leisten Widerstand. Dabei geht es nicht nur darum, die kurdische Kunst zu schützen, sondern die kulturelle Vielfalt Syriens. „Hier feiern Muslime Newroz und Kurden feiern Īd al-fitr“, erklären uns Ilyas Sido und Feryal Çoli, die Ko-Vorsitzenden der Kunst- und Kulturkommission in Qamişlo.

Kultur ist Teil des Widerstands. Die Revolution begann auch mit Videofilmen, Liedern und Theaterstücken. „Wir kämpfen mit unserer Kunst und manchmal auch mit Waffen. Aber wir wollen einfach nur Musik machen“, erklären uns Künstler:innen in Qamişlo.

Auch die Dschihadisten wissen um die Kraft der Kunst und der Kultur und nehmen damit Künstler:innen gezielt ins Visier von Anschlägen. So erhielt beispielsweise der Sänger Selman Ibrahim wegen eines Liedes Morddrohungen gegen sich und seine vier Kinder. Ein Künstler der Film-Kommune in Qamişlo erklärte: „Wenn wir nicht frei sind, können wir keine Kunst machen. Also müssen wir unser Land befreien.“

Eine neue Phase des Widerstands

Rojava ist nicht nur ein kurdisches Projekt. Es ist ein Modell für ein demokratisches, pluralistisches Syrien und ein Gegenentwurf zu Nationalismus und Dschihadismus, das unsere Unterstützung mehr denn je braucht.

Die Enttäuschung über die früheren Bündnispartner im Kampf gegen den IS ist groß. Gemeinsam hat man 2015 den IS besiegt. Dabei zahlte das kurdische Volk den höchsten Preis. 11.000 Söhne und Töchter starben, mehr als 20.000 wurden verletzt. Doch nun anerkennt die internationale Gemeinschaft einen Dschihadisten als legitimen Präsidenten, um ihre Interessen regional geltend zu machen.

Heute akzeptiert die internationale Gemeinschaft einen politischen Kurs, der zentrale Werte wie Gleichberechtigung, Pluralismus und Demokratie zur Verhandlungsmasse macht.

Doch Rojava wäre nicht Rojava, wenn es nicht auf die Stärke der Völker selbst zählte. Die Bilder der Proteste auf der ganzen Welt geben ihnen Kraft, Mut und Hoffnung.

Alle Menschen, die an der Seite Rojavas stehen, sind damit Teil der laufenden Generalmobilmachung. Der Kampf um die Freiheit der Menschen in Rojava ist kein rein militärischer, sondern auch ein ideeller, für den es Diplomatie, politisches Handeln und unser aller Eingreifen in die öffentliche Debatte braucht. Es liegt an den Menschen in Europa, die Haltung ihrer Regierungen zu beeinflussen und sie auf die gemeinsamen Werte zu verpflichten.

Ein Erstarken dschihadistischer Ideologien bedroht nicht nur die Vielfalt und die Menschen in Syrien, sondern die Freiheit und Sicherheit der ganzen Welt.“

Dieser Artikel ist auf Türkisch in der Zeitung „Yeni Özgür Politika“ erschienen.

Medienecho

ETHA "Franziska Stier: Rojava'da halk özgürlük istiyor" (13.02.2026)
ANF "Erfahrungsbericht der Delegation for Humanity in Rojava" (13.02.2026)
Yeni Özgür Politika "Sesimizi dünyaya siz taşımalısınız!" (11.02.2026)
Radio Lora "Feministisches Info" (10.02.2026)
Jin News "Rojava’ya giden Franziska Stier: İnsanlar özgür olmak istiyor" (07.02.2026)
Bajour "Wir sind im Kriegsgebiet" (02.02.2026)
Jin News "İsviçre’den bir heyet Rojava’ya gidiyor" (30.01.2026)

Beitrag von Ismail Eskin

Die jahrelange Fluchtgeschichte einer Familie aus Efrîn

Von Berlin nach Qamişlo: Zeugenschaft einer erneuten Vertreibung

 

Die am 6. Januar begonnenen Angriffe auf Nord- und Ostsyrien stehen im Zentrum der Agenda der Kurden und ihrer Freunde in Europa. In vielen Ländern fanden tagelang Proteste und Demonstrationen statt. Insbesondere die erneute Belagerung von Kobanê löste in der Öffentlichkeit tiefe Besorgnis aus. Diese Stadt, die 2014 durch den Sieg über den IS weltweit Schlagzeilen machte und Bewunderung erntete, steht nun wieder im Fadenkreuz. Die Stadt, die erneut zur Kapitulation gezwungen werden soll, stellt für die Völker des Nahen Ostens und der ganzen Welt ein Symbol der Hoffnung dar.

Als Journalist, der damals die brisanten Entwicklungen in Kobanê verfolgte, wurde ich persönlich Zeugin der Tragödie jener Menschen, die aufgrund der IS-Angriffe ihre Heimat verlassen mussten. Das gleiche Ausmaß an Vertreibung sah ich beim versuchten Völkermord an der jesidischen Gemeinschaft in Şengal. Ich begreife, wie das, was seit Jahren vor den Augen der Welt geschieht, schleichend normalisiert wird. Später erlebte ich an vielen Orten Syriens dieselben Szenen. Doch insbesondere die Flucht der Kurden, Jesiden, Armenier und Aleviten vor dem Zorn der Islamisten hält bis heute an. In den vergangenen 12 Jahren haben die Menschen in Rojava diese Städte aus der Asche neu erschaffen und ein neues Gesellschaftssystem aufgebaut – doch heute sind sie erneut Zielscheibe dschihadistischer Gruppen.

Um Solidarität gegen diese Angriffe zu zeigen, haben wir uns als 13-köpfige "Delegation für Menschlichkeit in Rojava", bestehend aus Politikern, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland, auf den Weg gemacht. Viele gewissenhafte Menschen in Europa sind aufgebrochen, um zu verstehen, was diese Angriffe bedeuten und wie man sie stoppen kann. Unsere erste Station auf dieser beschwerlichen Reise ist Qamişlo.

 

Qamişlo: Zwischen Solidarität und Mangel

Aufgrund der Angriffe in anderen Städten Nord- und Ostsyriens sind zahlreiche Familien nach Qamişlo geflohen. Das Bild, das sich uns hier bietet, ist komplex: Einerseits spürt man die enorme Solidarität, andererseits fallen die massiven Defizite durch die enorme Fluchtwelle ins Auge. Es ist unübersehbar, dass die Bevölkerung von Qamişlo und die Autonome Verwaltung alle verfügbaren Mittel nutzen, um den Ankommenden zu helfen. Dennoch mangelt es – besonders in den Wintermonaten – an Heizmöglichkeiten, Waschgelegenheiten und Hygieneartikeln.

Die Kinder sind die größten Leidtragenden dieser Flucht. Diese kleinen Körper, die das Geschehene noch nicht begreifen können, versuchen in Kleidern, die ihnen mal zu groß, mal zu klein sind – Spenden der Bewohner Qamişlos –, am Leben festzuhalten. Viele verstehen die Tragweite ihrer Situation nicht, doch nichts kann sie davon abhalten, bei der kleinsten Gelegenheit zu spielen. Sobald sie unsere Kameras sehen, singen sie Lieder und versuchen, ihre frierenden Hände mit ihrem Atem zu wärmen. Wir treffen Freiwillige, die den Geflüchteten helfen; niemand hat auch nur eine Minute zu verlieren. Es ist offensichtlich, dass die Gefahr für Rojava weiterhin besteht und die Helfer alle Hände voll zu tun haben.

Nach Angaben des Kurdischen Roten Halbmonds (Heyva Sor a Kurd) haben mindestens 175.000 Menschen Zuflucht in dieser Stadt gesucht. Behörden betonen, dass diese Zahlen unvollständig seien, da der Zustrom stetig anhalte. Besonders betroffen sind die Menschen aus Efrîn, die seit 2018 bereits mehrfach vertrieben wurden. Die Bewohner von Qamişlo haben ihre Türen weit geöffnet.

Wenn Klassenzimmer zum Zuhause werden

Die meisten Vertriebenen sind in Schulen, Moscheen und großen Sälen untergebracht, da der Unterricht ausgesetzt wurde. Die Schulhöfe sind voller Kinder – doch diesmal sind sie nicht zum Lernen hier, sondern weil sie keinen anderen Ort mehr haben. Die Klassenzimmer wurden den Familien je nach Mitgliederzahl zugewiesen. Sogar die kleinen Wachhäuschen vor den Schulen dienen mittlerweile als Unterkunft für kleine Familien. Man sieht, dass jeder viel zu sagen hätte, doch manche ziehen es vor, aus reiner Erschöpfung zu schweigen. Die Strapazen der Flucht haben ihre Spuren hinterlassen. Viele kurdische Familien berichten, dass sie auf ihrem Weg durch bestimmte Gebiete unter "Allahu Akbar"-Rufen angegriffen und schikaniert wurden. Diese Rufe haben für Kurden mittlerweile eine traumatische Bedeutung. Frauen tragen die schwerste Last dieser Flucht, da sie sich in allen Durchgangsgebieten ständig bedroht fühlten. Wir werden Zeugen der Arbeit von Frauenorganisationen in Qamişlo, die versuchen, diese Traumata aufzufangen.

"Alles, was uns widerfährt, geschieht, weil wir Kurden sind"

In einer Schule, in der hunderte kurdische Familien untergebracht sind, besuchen wir die Familie Abdullah, die ursprünglich aus Efrîn stammt. Mit einem Ölofen, den sie von der Bevölkerung erhalten haben, leben fünf Personen in einem etwa 10 Quadratmeter großen Klassenzimmer. Die 44-jährige Zeynep Valid Abdullah ist seit Februar 2018 auf der Flucht und kam erst vor einer Woche hier an. Vor dem Angriff der Türkei auf Efrîn führte die Familie ein friedliches Leben; in den letzten acht Jahren wurden sie quer durch Syrien getrieben. Ihr jüngstes Kind brachte Zeynep während der Flucht zur Welt. Die Erschöpfung steht ihr ins Gesicht geschrieben.

"Alles, was uns widerfährt, geschieht, weil wir Kurden sind", beginnt sie und kann ihre Tränen nicht zurückhalten.

Zeynep schildert, wie sich ihr Leben in Efrîn durch das Bombardement türkischer Kampfflugzeuge schlagartig änderte. Nach der Vertreibung aus Efrîn flohen sie nacheinander nach Şehba, Til Rifat, Rakka, Tabqa, Manbidsch, Hasaka und schließlich nach Qamişlo. In Tabqa wurden sie angegriffen, wobei ihr ältester Sohn durch eine Kugel verletzt wurde. Aus Sicherheitsgründen erlaubt sie nicht, ihren Sohn zu fotografieren. "Egal wohin wir gingen, sobald man hörte, dass wir Kurden sind, wurden wir angegriffen. Oft mussten wir nachts fliehen, um nicht getötet zu werden", erzählt sie. Ihr gesamtes Hab und Gut in Efrîn wurde geplündert; alles, was ihnen blieb, sind die Matratzen, die sie zum Schlafen mit sich tragen.

"Man hat die Dschihadisten uns vorgezogen"

Zeynep betont, dass die Hilfe der Bevölkerung groß, aber die Mittel insgesamt unzureichend seien: "Es gibt Hilfe, aber es reicht nicht. Es ist schwer, Decken zu finden. Zuletzt bekamen wir ein Paket einer Hilfsorganisation; darin war eine Fahne, aber keine Decke. Was soll ich mit einer Fahne?" Da es seit Tagen kein warmes Wasser gibt, können sie sich nicht waschen, und die Kinder können wegen fehlender Winterkleidung kaum nach draußen.

Ihre Hoffnung auf eine Rückkehr nach Efrîn schwindet, und sie fühlt sich von der EU und den USA verraten: "Wo sind diese Staaten? Während all das geschieht, ignorieren sie das Leid der Kurden und ziehen uns diese frauenfeindlichen Dschihadisten vor. Hunderte kurdische Frauen wurden ermordet, enthauptet. Warum schweigen alle?"

Ein andauernder Strom der Vertriebenen

Trotz der prekären Lage zieht es weiterhin Menschen in die kurdisch verwalteten Gebiete, da sie sich dort sicherer fühlen – darunter auch einige arabische Familien, die vor den dschihadistischen Gruppen fliehen. Der Zugang zu Hygieneartikeln und Winterbedarf bleibt in Qamişlo stark begrenzt. Der Kurdische Rote Halbmond (Heyva Sor a Kurd) setzt seine Arbeit unermüdlich fort und ruft die Weltöffentlichkeit zu Spenden und Solidarität auf.